Das 20ste Jahrhundert – eine modische Reise durch die Stile...
| Die Mode sei eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer, beschrieb Marcel Archad, ein französischer Dramatiker den schnellen Wechsel unterschiedlicher Modestile des 20. Jahrhunderts. Als Kennzeichen einer bestimmten Epoche drückt Mode – also Kleidung, Frisur und Make-up – immer auch den Zeitgeist derselben aus. Was war für die Menschen früher schön und warum war das so? Gibt es Attribute aus vergangenen Jahren – Modezitate - die wir heute wiedererkennen? | ||||
| Mit Bubiköpfen aus den Zwanziger Jahren, Petticoats und Lederjacken aus den Fünfzigern, Minirock, Schlaghose und Flowerpower der 60er und frühen 70er Jahre ausgestattet, begaben sich die Schülerinnen und Schüler der R9F2 auf eine modische Zeitreise durch das letzte Jahrhundert: | ||||
| | In Kleingruppen haben wir uns intensiv mit einer Zeit des letzten Jahrhunderts beschäftigt. Dazu wurden Informationen aus Büchern, dem Internet oder Filmen entnommen und ausgearbeitet. Wir überlegten uns in den einzelnen Gruppen, wie wir das Thema am besten gestalten könnten, zum Beispiel zu unserem Gruppenthema „Die goldenen Zwanziger“ (1924 – 1929), einer sehr spannenden Zeit, in der die Frauen das erste Mal kürzere Haare hatten und sich beim Herrenfriseur Bubiköpfe schneiden ließen. | |||
| Was waren die gesellschaftlichen Ereignisse in den Jahren? Wie sah die Mode aus? Wie die Frisuren und das Make-up? Welche politische Einstellung hatten die Menschen in ihrer jeweiligen Zeit? Jede Gruppe hat mit eigenen Worten eine Mappe zu ihrem Jahrzehnt erstellt, in der genau diese Fragen beantwortet wurden. | ||||
| Vieles wurde auch an den berühmten Persönlichkeiten einer Zeit deutlich. Marlene Dietrich, Charlie Chaplin oder Marilyn Monroe sind uns auch heute noch bekannt. Jede Gruppe suchte sich ein Foto einer berühmten Persönlichkeit für die Zeitreise aus. Dieses Foto versuchten wir originalgetreu darzustellen, ein passendes Make-up, sowie die zeitgerechte Kleidung gehörten dazu. | ![]() | |||
| Einige Sachen haben wir z.B. von Mutti aus dem Kleiderschrank bekommen, Accessoires selbst gebastelt oder Perücken aus dem Fundus der Schule benutzt. Jeder der Gruppe brachte etwas mit und daraus wurde einfach das Beste gemacht. Die Fotos entstanden in einem extra Fotoraum der Schule oder, je nach Original, draußen oder wo auch immer. Dieses kreative Arbeiten hat sehr viel Spaß gemacht. Es war interessant, ein anderes Zeitalter mit den modernen Mitteln von heute so gut wie möglich wiederzugeben. Es ist uns letzendlich ganz gut gelungen und wir hatten viel zu Lachen während der Arbeit an unseren Modellen. Es war unsere letzte Präsentation und sollte deshalb etwas ganz besonderes werden. Wir überlegten gemeinsam ein Konzept; es brauchte einen Ablauf, ein Thema, eine Zusammenführung so vieler unterschiedlicher Zeiten. Chartshow! Ja das war’s... Also suchte sich jede Gruppe dafür passende Lieder und typische Bilder zu ihrem Thema aus. Diese wurden zu einer Leinwandshow im Hintergrund zusammengefügt um ein gewisses Feeling zu erhalten. Ein Roter Teppich (aus rotem Papier) wurde auf den Boden geklebt, eine Modenshow mit ausgeklügelter Choreografie der einzelnen Fotomodelle erstellt. Eine Moderation von Michael Jackson durfte dabei natürlich nicht fehlen... ls Dekoration dienten passend designte Stellwände mit Informationen und Bildern im Raum. Jede Gruppe hat sich passend zu ihrem Thema angezogen, frisiert und geschminkt. Wir gaben unser Bestes, die Präsentation so gut wie möglich inhaltlich als auch unterhaltsam zu gestalten. | ||||
| Ansgesamt war es zwar viel Arbeit, die sich aber ausgezahlt hat und der Klasse viel Freude brachte.
von Kira Hildebrandt (und ein bisschen Ada ;) | | |||
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